Diplomarbeit - Virtualisierung von Servern |
Deutsch English |
|
Virtualisierung von ServernDiplomarbeit bei mentasys GmbH (Karlsruhe), Dauer: 4 Monate BeschreibungDie vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Virtualisierung von Servern. Nach einer kurzen Einleitung und der Definition der Ziele dieser Arbeit werden alle fachlichen Grundlagen erläutert. Der Begriff Virtualisierung wird definiert und gegenüber dem Begriff Emulation abgegrenzt. Im weiteren Verlauf werden die gängigsten Virtualisierungsansätze behandelt, sowie die Virtualisierungs Produkte VMware, Xen, OpenVZ und Logical Partition vorgestellt. Danach werden diese Produkte im Rahmen einer Evaluation auf ihre Eignung für einen Einsatz bei der Firma mentasys GmbH untersucht. So zeigt sich sehr früh, dass die beiden Produkte OpenVZ und Logical Partition für den geplanten Einsatzzweck nicht tauglich sind. Die kommerziellen Produkte von VMware und Xen bieten umfangreiche Funktionen und eine gute Bedienung, sind allerdings abgeschlossene und teure Systeme. Das kostenlose Produkt von VMware ist in seinem Funktionsumfang zu sehr eingeschränkt und daher für den geplanten Einsatz untauglich. Die freie Version von Xen bietet schließlich das beste Gesamtpaket. Auf Basis der freien Version von Xen wird ein Prototyp entworfen und anschließend umgesetzt. Die Planung und der Entwurf werden dabei in die Bereiche Hardware und Software aufgeteilt. Ein Ziel war es unter anderem, den Prototyp mit den bei mentasys verwendeten Hardware Komponenten und Betriebssystemen zu realisieren. Im Verlauf der Implementierung werden neben dem Xen Prototyp auch virtuelle Gastsysteme erzeugt. Die Umsetzung der Virtualisierungs-Lösung umfasst darüber hinaus auch die Installation von Überwachungs- und Backupmethoden für den Xen Prototyp und die Gastsysteme. Im anschließenden Kapitel wird die Leistungsfähigkeit der Xen Virtualisierungs-Lösung mittels verschiedener Lasttests für ein produktives System ermittelt. Es zeigt sich, dass durch die Virtualisierung solch ein System nur eine geringe Performance-Einbuße zu verzeichnet hat. Weitere Systeme, die hauptsächlich für firmeninterne Zwecke genutzt werden, erzielen als virtuelle Maschine die gleiche Performance wie vor der Virtualisierung. Zum Schluss werden die erzielten Ergebnisse zusammengefasst und es wird ein kurzer Ausblick weiterführender Möglichkeiten in Verbindung mit dieser Arbeit gegeben. |
||
|   |   |   |