Die niedlichen Augen von Flocke-leZoo Karlsruhe

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Zoo Karlsruhe

Der Zoo in Karlsruhe ist eigentlich nur ein ganz, ganz großer Garten. Eher wie ein Park. Aber mit sehr vielen Tieren darin. Mitten in der Stadt. Warum hat man ihn dann eigentlich nicht Tiergarten oder Tierpark genannt? Oder genauer Ganz-ganz-großer-Garten-oder-Park-mitten-in-der-Stadt-mit-vielen-Tieren? Aber das wäre vermutlich zu lang gewesen. Zoo ist ja auch viel kürzer.

Entstehung des Zoos

Über die Anfänge des Zoos ist nur wenig bekannt. Wie bei vielen städtischen Gärten, ließen sich zuerst die Kulturfolger wie Amseln, Sperlinge, Igel, Füchse, Enten aber auch Fischreiher und Störche aus den Rheinauen dort nieder. Angelockt durch dieses große Nahrungsangebot, kamen dann in der Folge die ersten Raubtiere in den Garten: Löwen aus Afrika, Schneeleoparden aus Zentralasien und Eisbären vom Nordpol, um nur einige der harmloseren Arten zu erwähnen.

Storchennest in einem Baum im Karlsruher Zoo Dieses Storchennest im Zoo von Karlsruhe ist ein tragisches Beispiel davon, wie in der Vorzeit des Karlsruher Zoos die ersten Kulturfolger von Raubtieren niedergemetzelt wurden.
Man nimmt heute an, dass durch das ständige Storchengeklapper verärgerte Turmfalken aus allen Stadtteilen sich zusammenrotteten und dann gemeinsam über die Störche herfielen.
Geblieben ist das Nest als Mahnmal dieser schreckliche Zeit.

Diese Raubtiere haben dann sehr rasch alle anderen Tiere im Garten aufgefressen. Sie wären beinahe des Hungers gestorben, wenn nicht im Zuge dieser Einwanderung auch noch Pinguine aus der Antarktis, Robben aus Grönland, Säbelantilopen, Giraffen, Nandus aus Südamerika und viele andere Tiere aus aller Welt gekommen wären. Diese baten sich zum Verzehr für die mittlerweile stark gewachsene Schar der Raubtiere an.

Löwenmännchen im Zoo KarlsruheEin Flußpferd im Wasser
Gelangweilt dreinschauendes LöwenmännchenEin Flußpferd da wo es sich wohlfühlt: im Wasser

Bevor auch dieser Nahrungsvorat zu Neige ging - so vermutet man heute -, begannen die Raubtiere Gehege für sich zu errichten. Dies lockte dann in Scharen Tierpfleger aus der Stadt an. Diese begannen die Tiere regelmäßig zu füttern und auch sonst bei guter Laune zu halten. Auch die nachgezogenen Tiere und Kulturfolger haben sich dadurch im Karlsruher Zoo wieder prächtig vermehren können.

Artenschutz

Wie die meisten Zoos, hat sich auch der Zoo Karlsruhe dem "Artenschutz" verpflichtet. Das heißt so ungefähr: die Menschen zerstören systematisch die natürlichen Lebensräume vieler Tierarten und dafür dürfen einige wenige davon sich in Zoos "artgerecht" langweilen, Verhaltensstörungen bekommen und sich von Stadtmenschen begaffen lassen.